Institutsgeschichte

Das Institut im Wandel der Zeit

Die Wurzeln des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie reichen auf den deutschen Psychiater Emil Kraepelin zurück, der 1917 das erste privatfinanzierte, universitätsunabhängige und interdisziplinäre Hirnforschungsinstitut der Welt, die „Deutsche Forschungsanstalt für Psychiatrie“ in München eröffnete. Diese zog bald führende Wissenschaftler wie Brodmann, Nissl, Page, Pasternak, Plaut und Spielmeyer an.

Im Jahr 1924 wurde die Deutsche Forschungsanstalt für Psychiatrie in die Kaiser Wilhelm Gesellschaft als eins der ersten Institute außerhalb Berlins aufgenommen. 1926 honorierte die Rockefeller Foundation die herausragende Arbeit des Instituts mit $325.000, wodurch 1928 das neue Gebäude in der Kraepelinstraße eröffnet werden konnte.

1954 wurde das Institut in die Max-Planck-Gesellschaft aufgenommen und in das Klinische und das Theoretische Teilinstitut des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie gegliedert. Diese Trennung spiegelte die unterschiedlichen Forschungsziele der beiden Teilinstitute wieder, dem 1998 mit der Anerkennung als selbständiges Max-Planck-Institut für Neurobiologie Rechnung getragen wurde. Das Klinische Teilinstitut besteht als Max-Planck-Institut für Psychiatrie (www.psych.mpg.de) weiter.

Seit 1984 befindet sich das Institut in unmittelbarer Nachbarschaft des Max-Planck-Instituts für Biochemie (www.biochem.mpg.de) in Martinsried. Die beiden Institute haben als Garanten für erstklassige Grundlagenforschung in Life Sciences in den vergangenen Jahrzehnten die Ansiedlung von weiteren Instituten und den Aufbau einzigartiger Forschungskooperationen am Wissenschaftscampus Martinsried ermöglicht (www.campusmartinsried.de).

Zeitstrahl

Den ausführlichen Zeitstrahl zur Institutsgeschichte finden Sie hier

 
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