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Franz Weber und Michael Stiess erhalten Outstanding Paper Award

Anerkennung für herausragende Veröffentlichungen junger Wissenschaftler des Instituts

6. Dezember 2010

Seit dem späten 17. Jahrhundert gehört das Veröffentlichen von Forschungsergebnissen zur wissenschaftlichen Arbeit – denn nur veröffentlichte Ergebnisse gelten als allgemein anerkannt. Dies soll die gleichbleibend hohe Qualität der Arbeiten sichern, da Ergebnisse so von anderen überprüft werden können. Hinter dem Aufruf zur Veröffentlichung steht auch der Grundgedanke, dass Wissenschaftler weltweit von den Ergebnissen erfahren und so auf diese aufbauen können.

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Die Preisträger, ihre Betreuer und die Stifter (v.l.n.r.): Dr. Frank Bradke (Leiter einer Max-Planck-Forschungsgruppe am MPI für Neurobiologie und Betreuer von Dr. Michael Stiess), Dr. Rosa Laura Wekerle Oropeza, Prof. Dr. Alexander Borst (Direktor am MPI für Neurobiologie und Betreuer von Franz Weber), Franz Weber, Dr. Michael Stiess, Prof. Dr. Hartmut Wekerle (Direktor am MPI für Neurobiologie und Stifter).

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Den hohen Stellenwert wissenschaftlicher Publikationen erkennt und würdigt die Rosa Laura und Hartmut Wekerle Stiftung, indem sie einmal im Jahr herausragende Publikationen junger Wissenschaftler mit dem "Outstanding Paper Award" auszeichnet. Zur Wahl stehen veröffentlichte Arbeiten des vergangenen Jahres, deren Erstautoren am Max-Planck-Institut für Neurobiologie an ihrer Doktorarbeit arbeiteten oder diese vor kurzem abgeschlossen haben. Ausgewählte Arbeiten zeichnen sich dadurch aus, dass sie von sehr hoher Qualität sind und einen wichtigen Beitrag zum bestehenden Wissensstand leisten.

Am 06. Dezember 2010 erhielten Michael Stiess und Franz Weber den mit jeweils 1.000 Euro dotierten Preis.

Die ausgezeichneten Arbeiten

Franz Weber: Warum Nervenzellen auf Plakatwände und weiße Wände gleich reagieren. Pressemitteilung zur Veröffentlichung vom August 2010 in der Fachzeitschrift Neuron.

Michael Stiess: Wo die Knochen verletzter Nervenzellen heilen. Pressemitteilung zur Veröffentlichung vom Januar 2010 in der Fachzeitschrift Science.

Die Preisträger

Dr. Michael Stiess studierte Biochemie an der Technischen Universität München und kam 2006 an das Max-Planck-Institut für Neurobiologie nach Martinsried. Hier forschte er zunächst für seine Master-Arbeit und später für seine Doktorarbeit in der Max-Planck-Forschungsgruppe "Axonale Regeneration", unter der Leitung von Dr. Frank Bradke.

Franz Weber studierte Biologie an der Universität Regensburg und Bioinformatik an der Ludwigs-Maximilians Universität und der Technischen Universität München. 2007 kam er an das Max-Planck-Institut für Neurobiologie, wo er in der Abteilung von Prof. Alexander Borst zunächst für seine Bachelor- und nun für seine Doktorarbeit forscht.

 

 
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