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Dr. Ilona Grunwald Kadow
Telefon:089 8578 - 3159Fax:089 8578 - 3152
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Interested in a PhD or Master project?
Please apply to the Graduate School in Systemic Neuroscience
(http://www.gsn.uni-muenchen.de) or the International Max Planck Research School (https://www.imprs-ls.de).

Interested in a Postdoc position?
Please contact us directly: ikadow@neuro.mpg.de. Include a cover letter with a statement of interest, CV, and names of two referees. We are especially interested in people with a background in neurophysiology and/or quantitative behavioural analysis. Physicists and engineers with a keen interest in neurosciences are also encouraged to apply. We currently have two fully-funded open positions.

Max-Planck-Forschungsgruppe: Chemosensorische Kodierung

Chemosensorische Kodierung und Entscheidungsfindung

Bitte beachten Sie: Ilona Grunwald Kadow und ihre Gruppe befinden sich nun an der Technischen Universität München (TUM): www.neuro.wzw.tum.de

Tiere wie Menschen müssen ständig Entscheidungen treffen. Normalerweise haben diese Entscheidungen das Ziel, möglichst viele Vorteile und wenig Nachteile mit sich zu bringen. Um richtig zu entscheiden, werden verschiedene Parameter, so wie der innere, physiologische Zustand aber auch andere sensorische Stimuli in Betracht gezogen. Das Ziel unserer Forschung ist es, solche Entscheidungsfindungen auf der Ebene neuronaler Vorgänge und Nervennetzwerke im Gehirn zu verstehen. Speziell interessieren wir uns für die Verarbeitung von chemosensorischer Information – Duft und Geschmack.

Der Geruchssinn erlaubt die Diskriminierung einer großen Zahl an Geruchsstoffen. Neurone auf den Geruchsorganen, die spezifische Odorantrezeptoren exprimieren, bilden präzise Verbindungen zu Neuronen in höheren Hirnarealen, die diese Information weiter prozessieren. Die Fähigkeit bestimmte Geruchsstoffe zu identifizieren und entsprechende Neurone im Hirn zu aktivieren ist essentiell für wichtige Verhaltensweisen, wie das Finden und Evaluieren von Futter. Obwohl wir zunehmend die Duftverarbeitung im Gehirn verstehen, ist nur wenig darüber bekannt, wie unser innerer, physiologischer Zustand die Duftverarbeitung beeinflusst. Warum riecht Essen besser und intensiver, wenn wir hungrig sind? Wie finden Tiere das auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Futter? Warum empfinden schwangere Frauen Duft und Geschmack als verändert?

Wir versuchen diese Fragen auf drei Ebenen zu beantworten: (i) Verhalten, (ii) neuronale Schaltkreise und (iii) Gene. Dazu untersuchen wir Modellorganismen wie z.B. die Fruchtfliege mit modernen Methoden der Verhaltensanalyse, der Genetik und der Physiologie.

 
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