Die Martinsrieder Max-Planck-Institute in Zeiten der Coronavirus Pandemie

Im Februar begannen die Geschäftsführenden Leitungen des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie und des benachbarten Max-Planck-Instituts für Biochemie mit den Vorbereitungen in Hinblick auf die rasche Ausbreitung des Coronavirus (Covid-19). Wir haben zahlreiche Maßnahmen zum Schutz unserer Mitarbeitenden, Gäste und Nachbarn eingeführt. Auf diese Weise wollen wir das Infektionsrisiko auf dem Martinsrieder Campus minimieren und die Ausbreitung des Virus eindämmen. Die im März eingeleiteten Vorsichtsmaßnahmen bleiben bis auf weiteres in Kraft.

  • Bitte beachten Sie, dass derzeit keine Besucher die Institute betreten können.
  • Wir haben Veranstaltungen auf unserem Campus abgesagt oder verschoben. Bitte informieren Sie sich auf unseren Websites zu den einzelnen Veranstaltungen oder fragen Sie Ihre Ansprechpartner an den Instituten.
  • Die Kantine der Institute ist auch für externe Gäste zwischen 8:00 und 14:00 geöffnet. Sie bietet zwischen 11:30 Uhr und 14:00 Uhr warme Speisen. Bitte beachten Sie die Hygieneregeln. Die Cafeteria bleibt weiterhin geschlossen.
  • Die Mitarbeitenden der Institute arbeiten nach Möglichkeit von zu Hause aus. Weitere Informationen finden unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Intranet des Instituts. Bitte lesen Sie auch Ihre E-Mails.

Viele unserer Wissenschaftler konzentrieren sich derzeit auf Aktivitäten, die sie von ihrem Schreibtisch zu Hause aus erledigen können. Dazu gehören Literaturrecherche, Datenauswertung, die Arbeit an theoretischen Fragen und das Verfassen von Publikationen. Videokonferenzen und andere Medienwerkzeuge stellen sicher, dass die Zusammenarbeit und Teambesprechungen auch in diesen schwierigen Zeiten weiterlaufen.

Darüber hinaus tragen unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit ihrer Expertise auch zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie bei. Unsere Forschenden haben Arbeiten initiiert, um die Diagnose von Coronavirus-Infektionen zu beschleunigen und zu verbessern, um besser zu verstehen, wie Covid-19 normale menschliche Zellproteine während der Infektion manipuliert, und um potenzielle neue Wege für Therapeutika zu identifizieren. Dazu arbeiten wir mit Virologen an Münchner Kliniken und Wissenschaftler*innen in Deutschland und weltweit zusammen.

Die Martinsrieder Institute haben zudem ein Serviceteam zusammengestellt, um die Gesellschaft in Zeiten der Coronavirus Pandemie weiter zu unterstützen. Ziel dieses Teams ist es, freiwillige Helfer mit lokalen Bedürfnissen zusammenzubringen, beispielsweise durch das zur Verfügung stellen von Geräten und qualifizierten Mitarbeitenden für Diagnostiklabore. Neben ihrem beruflichen Beitrag engagieren sich unsere Mitarbeitenden auch privat in der Nachbarschaftshilfe und in verschiedenen humanitären Organisationen.

Zur Redakteursansicht